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Neuigkeiten, Termine und kleine Anekdoten aus dem Schmiedealltag. Kein Spam, maximal ein Mal pro Monat.

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Juli 2017 - Schweiß Scheine System!

8. Eintrag

schweißscheinEigentlich mag ich Schweißnähte überhaupt nicht und mein ganzes Leben (selbst als Säugling) habe ich versucht, sie zu vermeiden. Schmiedend gibt es ja die schönsten Lösungen, um die hässlichen Metallwürste zu umgehen. Nieten, Bünde, Metalle umeinander wickeln, oder die Naht wenigstens so verstecken, dass sie niemand sieht...

Es erfordert Kreativität, zugegeben, und es ist definitiv aufwendiger als wenn man einfach zwei Metallstücke aneinanderlegt und sie zusammenbrät. Und aufwendiger heißt natürlich teuer, ist ja klar, was wiederum heißt, Schweißnähte sind billig und gefragt.

Deshalb (und aus versicherungstechnischen Gründen), habe ich einen dreiwöchigen Kurs belegt. Das hieß, jeden Tag von 7-16 Uhr Schweißknödel setzen, eine Line nach der andere ziehen, die Knödel anschließend anflexen, mit einer hydraulischen Presse brechen, Bruchbild analysieren und wieder neu verknödeln.

geschmiedeter flaschenöffnerLaborschweißen also, am Ende musste in der Prüfung eine perfekte Naht sitzen, die den Deutschen Verband fürs Schweißen (DVS) überzeugt, dass ich sie mal kann. Dass die Naht also die richtige Breite und Tiefe hat, gleichmäßig verläuft und im Bruchbild keine 'Bindungsfehler' aufweist (Bindungsfehler kannte ich schon aus dem Psycho-Studium). Und jetzt kommts - ich hab bestanden! (Mit besonders viel Lob vom Schweißmeister übrigens, scheinbar hätte ich Talent).

Nun bin ich also geprüfter Schweißer im Verfahren ISO 9606-1 135 P FW FM1 S t10.0 PF ml

Wie, wat jetzt?

Das heißt vereinfacht und in aller Kürze, ich darf ein halbes Jahr lang Kehlnähte schweißen (also Metallbleche im 90 Grad Winkel mittels eines Lichtbogens unter Zuführung eines Fülldrahtes im Schutzgas miteinander verschmelzen).

würfeltorsionAber - und jetzt kommts - nur Bleche ab 3mm (nicht dünner!), nur Kehlnähte (keine Stoßnähte, also Bleche, die nebeneinander liegen!), nur im MAG-Schweißverfahren (kein WIG-, keine E- und kein Autogenschweißen!), nur Stahl (kein Alu, kein Edelstahl, kein Gußstahl!), nur in liegender, fallender oder steigender Position (aber nicht Überkopf!) und lediglich ein halbes Jahr lang! Danach muss die Schweißaufsicht meines Betriebes (mhm, ja ...) unterzeichnen, dass ich regelmäßig schweiße und alle drei Jahre muss ich die Prüfung wiederholen.

Willkommen in Deutschland, hier herrscht Ordnung!

Nichtsdestrotz habe ich natürlich viel gelernt und die Zeit genutzt, um auch die anderen Verfahren und Techniken unter Aufsicht zu üben. Wenn ihr also voll auf preiswerte Knödelwürstchen steht und schon lange jemanden sucht, der euch euren heißen Scheiß zusammenbrät ... Hier, Hallo ... ICH hier ... ICH bin euer Mann!!

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April 2017 - Noch Besser!

7. Eintrag

Die letzten Wochen bin ich wie in einer Zeitmaschine verschwunden:

Für meine Werkstattkollegin Jule Waibel habe ich einen Dampfofen gebaut, das Teil war irgendwie verhext, aus geplanten Arbeitstagen wurden Wochen und "plötzlich" zwei Monate, nichts wollte auf Anhieb klappen, verrückt. Aber Dampf liegt mir nahe, fürs Holzbiegen beschäftige ich mich naturgemäß mit der richtigen Art von Nass-, Trocken- und/oder Sattdampf, den Ofen kann ich auch selber nutzen. Und jetzt heizt er sich schneller auf als Berlin am 1. Mai, ist richtig cool geworden.kaminbesteck

Seit einer ganzen Weile liegt mir immer mehr an Präzision und eines ist inzwischen klar - Präzision kommt von gutem Werkzeug! Neulich habe ich mit einem befreundeten Schmied meinen ersten eigenen Hammer aus einem Stück Stahl gehauen, dazu baue ich immer mehr selbst geschmiedete Zangen und sonstiges Hilfswerkzeug, ...

Früher war mir das zuweilen mühsam, ich wollte vorwärts, Neues bauen, Sachen beenden, da tats auch das nicht so perfekte Werkzeug. Die Gefahr ist nämlich, dass man sich darin verliert, wie in der Black Box von Jule. Bisher war diese Einstellung wichtig und richtig.

Inzwischen macht es aber Spaß, wahrscheinlich ist das auch der Entwicklungsprozess, in dem ich stecke. Meinen Stil und vor allem mein Ziel habe ich gefunden, nun kommt es darauf an, es zu verbessern und zu präzisieren. (Außerdem werde ich schlicht älter, lets face it). Jahrelang habe ich mich gefragt, was ich eigentlich genau will mit der Werkstatt, Kunst oder doch lieber Handwerk?

Jetzt ist klar, Kunsthandwerk! ...

Was ich mich sonst noch sinnvolles Frage: Wo kommt eigentlich der Stahl her, den der Händler auf Anruf vor die Werkstatt schmeißt? Vielleicht kann ich dieser interessanten Frage eines Tages genauer nachgehen, so ein Hochofenstahlwerk würde ich zu gerne mal besuchen.

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Januar 2017 - Das noch!

6. Eintrag

Was ich an handwerklichen Arbeiten so mag, ist der Rythmus. Jedes Handwerk hat seinen eigenen.

pauseZum Beispiel die Mauern meiner Schmiede, die wir aus recycelten Backsteinen eines abgebrannten Supermarktes bauten. Man macht die immer gleichen Bewegungen, Mörtel auftragen, Stein setzen, Mörtel, Stein ... am liebsten auch ohne Musik, ganz auf sich selbst zurückgeworfen. Meine KAOS-Kollegen haben es gehasst, ich fand es schön. Eines Tages (wenn ich Präsident bin) werde ich mal wieder eine Mauer bauen, da freue ich mich schon drauf.

Schmieden hat einen ganz anderen Rythmus. Man muss sehr schnell sein und das Eisen schmieden, so lange es heiß ist. Wenn es fast zur Weißglut gebracht wurde, holt man es aus dem Feuer und hat dann je nach Stahldicke manchmal nur Sekunden, höchstens Minuten, bis der Stahl zu kalt ist und wieder auf heiße Kohlen muss.

Gerne habe ich mehrere Eisen im Feuer. Wenn ich zum Beispiel eine Ladung Wandhaken schmiede, lege ich drei ins Feuer und hab so konstant zu tun. Feuerkontrolle (sehr wichtig), Werkstück mit der Zange aufnehmen, am Amboss umformen, zurück ins Feuer, Feuerkontrolle, nächstes Werkstück. Das erfordert hohe Konzentration, um die Schläge richtig zu setzen und die verschiedenen Abläufe zu koordinieren.

Bei größeren Stählen und komplizierten Aufgaben hat man nur ein Eisen im Feuer und während der Stahl glüht, nutzt man die Arbeitspause für die körperliche Erholung (gelegentlich einen Schluck Bier, gibt Kraft!) und vor allem als Vorbereitung. Manchmal muss man Hilfswerkzeuge bauen, vor allem aber muss man den Hammerschwung visualisieren, eine Vorstellung davon finden, was man wie erreicht. Daran scheitern viele Anfänger... an den Pausen!

korkenzieherNun ja, und so ein bisschen natürlich an der Erfahrung, was man mit Hammer und Zange eigentlich macht. Meist hauen sie erstmal drauf und bis sie merken, dass es so nicht geht, ist der Stahl schon wieder kalt. Der Profi weiß vorher was er will und wie er es erreicht und muss es dann "nur noch" umsetzen. Das Schöne am Schmieden ist aber, dass man fast keine Fehler machen kann, solange keine Funken sprühen.

korkenzieherHolz zum Beispiel kann man nicht wieder ins Feuer schmeisen und gerade klopfen, um nochmal von vorne anzufangen - Stahl schon! Außerdem ist es dreckig. Wenn man abends nach Hause kommt, erschöpft, aber zufrieden, völlig schwarz im Gesicht, dann weiß man, dass man eins mit dem Stahl wurde und sein eigenes Glück geschmiedet hat.

Ok, aber bevor es jetzt zu sphärisch wird, zurück zum schnöden Mammon! - das Weihnachtsgeschäft hat gezeigt, wie beliebt meine gedrehten Holzgriffe sind, mal sehen, ob ich da noch ein paar Ideen mit habe. An einem Kaminbesteckständer arbeite ich gerade und der handgeschmiedete Korkenzieher steht kurz vor der Marktreife, die Prototypen haben schon diverse Weinflaschen entkorkt und wenn die Dinge erstmal offen sind, ... naja, ihr kennt das, soll ja gut fürs Herz sein.

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November 2016 - Heul doch!

5. Eintrag

Eigentlich liebe ich das Internet, vor allem wegen dessen Sarkasmus. Aber den Gedanken, dass diese tollen Internet-Technologien einem buchstäblich an der Unterwäsche rumschnüffeln, finde ich unerträglich. SouthPark hat es mal wieder perfekt getroffen, so ungefähr stelle ich mir das vor.

In meiner mir eigenen Radikalität steuere ich also massiv dagegen. Mein Handy kann man noch auf den Boden schmeißen, ohne dass der Touchscreen springt (weil es obv. keinen hat), mein Firefox Browser nutzt einen AdBlocker (absolute Pflicht, um überhaupt vorwärts zu kommen), NoScript und den Privacy Badger, ich verschlüssele meine E-Mails mit Enigmail, so oft es geht, suche standardmäßig über die anonyme Suchseite DuckDuckGo und meide wenn möglich Facebook, Google und sonstige Datenkraken.

holzkreuz im stahlblockAber trotzdem hat man nicht den Hauch einer Chance. Meine Werkstattgemeinschaft kommuniziert fast ausschließlich über Facebook, ganze zwei(!) Leute aus meinem engeren Bekanntenkreis nutzen ebenfalls Enigmail, etliche Internetseiten sind nach Anti-Tracking-Software völlig zerschossen, weil die Hälfte der Inhalte nicht mehr lädt ("Bitte schalten Sie den AdBloker aus!") und einige Features, wie zum Beispiel GoogleMaps, sind schlicht unersetzlich, weil es kein vergleichbares, nicht schnüffelndes Äquivalent gibt.

Als Selbstständiger muss ich aber irgendwie auf mich aufmerksam machen, Facebook ist eines der effektivsten Werbemittel, ohne Eintrag auf Google Maps findet einen niemand und auch bei so genialen Sachen wie tumblr und pinterest frägt man am besten gar nicht, was die mit ihren Informationen über uns anfangen. Wenn man nicht total abgehängt werden will, gibt es keine Lösung! Politisch wird die Überwachung sogar noch forciert.

Als Ablenkung kann ich lediglich historische Schmiedevideos anbieten, aus Zeiten, wo es noch kein böses Internet gab. Wer steht da bitte nicht drauf, wenn sie mit sechs Mann gleichzeitig auf so nem Stück Stahl rumdreschen?

Oberschönes WeihnachtsKAOSAber mal im Ernst, auf Pinterest habe ich letztens etliche überragende Schmiedearbeiten gefunden, riskiert mal einen Blick. Da kommt man sich manchmal klein und inkompetent vor, wenn man sich mit sowas vergleicht.

Oberschönes WeinachtsKAOS

Am 10. und 11. Dezember findet wieder unser Oberschönes WeinachtsKAOS statt, unser ganz spezieller Weihnachtsmarkt in Oberschöneweide. Das Programm ist toll, jede Menge Fress- und Saufbuden und dazu schöne, etwas andere Weihnachtsgeschenke. Kommt vorbei, sprecht mich an, ich freu mich auf euch!

Los gehts jeweils ab 12 Uhr bis Abends, inklusive erlesener Aussteller, Live-Musik, Kinderprogramm und mehr

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Oktober 2016 - Mach doch!

4. Eintrag

Der September stand ganz im Zeichen der Grabkreuze. Als ich nämlich neulich bei Beerdigung meines seeligen Opas (gestorben nach stolzen 93 Lebensjahren) über den Friedhof spazierte, fiel mir auf, dass ich noch nie ein Kreuz gebaut habe. Dabei finde ich das Thema Tod und Sterben total interessant. Etliche Menschen haben ja Berührungsängste damit, das geht mir überhaupt nicht so.

Die ersten Arbeiten konnte ich dann direkt den 17.500 Besuchern der Maiker Faire präsentieren und ich hab das Gefühl, dass mich das Thema noch eine Weile begleiten wird. Ein paar Ideen will ich auf jeden Fall noch umsetzen!

kreuz kreuz kreuz

Grabkreuz Grabkreuz Grabkreuz Namenstafel

Was die Konkurrenz so macht

richarddeacon

Aber genug von mir. Manchmal ist es echt erstaunlich, was passiert, wenn man Menschen genügend Geld und Zeit gibt, um sich auszutoben. Zwei Jahre brauchte der englische Künstler Richard Deacon, um zusammen mit seinem Kollegen Matthew Perry dieses Kunstwerk zu entwicklen. Zu gerne würde ich ihn mal über seine Holzbiegetechniken ausfragen.

johnmcabery

Und auch John McAbery ist ein Phänomen. In seiner einsamen, von Strom und Telefon befreiten Blockhütte an der Ostküste Amerikas schnitzt er wochenlang filigrane Skulpturen aus tonnenschweren Holzblöcken, schält nach und nach einzigartige Formen und Figuren aus dem massiven Holz. Eine Skulptur heißt sogar KAOS, wie meine Werkstattgemeinschaft.

johnmcabery

Hätte John McAbery nicht eines Tages seine zukünftige Frau als Anhalter im Auto mitgenommen, würde er wohl heute noch für sich in seiner Hütte schnitzen. Erst sie, selbst Künstlerin, machte ihn mit Galerien bekannt, verschaffte ihm eine Homepage, und so weiter. Eine Geschichte wie aus einem Märchen.

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August 2016 - Geht doch!

3. Eintrag

"Das geht so nicht", diesen Spruch habe ich schon oft gehört. Manchmal mal auch als Vorwurf, "das geht doch so nicht!", aber das ist ein anderes Thema. Als ich vor sechs Jahren mit meinen ersten Holzbiegeexperimenten anfing, sagte mir ein befreundeter Orgelbaumeister, "das geht nicht", Holz lasse sich nicht biegen.

Gittertür

Nunja, ich habs trotzdem gemacht und mich hinterher über sein mangelndes Vertrauen beschwert. Obwohl er ja auch Recht hatte, den Werdegang vom Psychologen zum Kunsthandwerker konnte er nicht ganz nachvollziehen und mir selbst fällt es auch immer noch schwer, damit zu leben. Davon zu leben, vor allem.

Aber ich kann nicht anders, ich habe das "Talent", aus allem Kunst zu machen. Letzten Monat wünschte sich ein Kunde eine einfache Gittertür für seinen Laden in Neukölln, herausgekommen ist ein Kunstwerk, das ad hoc niemand auf der Welt nachbauen könnte. Weil es kaum noch Schmiede gibt, Holzbiegen auch eher selten gebraucht wird, die Kombination von beidem aber einzigartig ist.

Beistelltisch

Und auch der Beistelltisch hat mir einiges Kopfzerbrechen bereitet und mir ein bisschen wohl gemeinten Spott der Werkstattkollegen im KAOS eingebracht. "Das schaffst du nicht, Volker!"

Nunja, am Ende ist es ziemlich gut geworden, wie ich finde. Ich kann nicht anders, als immer Grenzen auszuloten und ständig Neues auszuprobieren. Selbst in der einsamsten Steppe in der Mongolei würde ich noch die Mauer suchen, gegen die ich anrennen kann. (China vielleicht?).

Im Werbesprech heißt das dann "Kreativität und Mut zum Außergewöhnlichen", ich habe nämlich weiter an meiner Corporate Identity gefeilt, nach neuen Visitenkarten gibts nun auch Flyer von mir. Jetzt muss ich nur noch die richtigen Leute finden, denen ich mein Teil in die Hand drücken kann... also die Flyer.

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Juli 2016 - Whyy?!

2. Eintrag

Noch ein Blog, echt jetzt? Ich weiß auch nicht, irgendwie hab ich Lust drauf. Sowohl fürs Funkhaus Grünau, also auch fürs KAOS (meine bisherigen Werkstattgemeinschaften) schrieb und schreibe ich die Newsletter. Nun auch für mich selbst.

fledermauskastenEs gibt ja auch ein starkes Interesse an so Social Media Zeuch und weil ich Facebook von Herzen hasse, muss man andere Wege finden. Es ist jedenfalls eine Tatsache, dass ich mehr Werbung für mich machen muss. Deshalb habe ich mich die letzten Wochen auf tumblr und pinterest angemeldet und startet nun diesen Blog.

Auch wenn ich den Vorwurf des streitbaren Berliner Theaterregisseurs Claus Peyman (78) durchaus verstehen kann, die heutige Jugend arbeite nur noch "an der Schärfung der eigenen Marke - als ginge es um eine Automarke." Was soll man darauf erwidern?

geschmiedete schaukelIch weiß es nicht. Aber bisher bin ich sowieso mein einziger Leser und in so einem intimen Rahmen kann man ja ein bisschen plaudern. ... also mit mir selbst, so peinlich Tagebuch-mäßig. ...

Im Juni hatte ich mal Zeit, ein paar Kleinigkeiten zu bauen. Zum Beispiel hat mein Sohn eine handgeschmiedete Schaukel bekommen und die (selbstverständlich vom Aussterben bedrohten) Fledermäuse an der Spree eine neue Höhle. Außerdem bin ich über diese außergewöhnlichen Schmiedearbeiten aus Amerika gestolpert: Rachel David. Inspirierend und beeindruckend!

Gerade bin ich an einigen schönen Projekten dran, also seid gespannt auf den nächsten Eintrag! Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, sie endlich zu zeigen ...

... womit sich wirklich alle, bis auf den allerletzten Leser freuen...

The rest is Peace, Unity and Weltfrieden

KAOS bei der "Kunst am Spreeknie"

Das KAOS öffnet seine Tore für die alljährliche Kunst am Spreeknie. Am 15. und 16. Juli ist unsere Bar geöffnet, sowie ein kleiner Showroom. Am Sonntag spielt ab 15 Uhr eine Band. Schaut mal vorbei!

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Juni 2016 - Zombie-Crowdfunding

1. Eintrag

Dramatische Musik setzt ein, der Vorhang öffnet sich, ein Mann sitzt alleine in einem aus Backsteinen gemauerten Raum voller Schmiedezangen und Hämmer. Dann eine raue, nachdenkliche Stimme aus dem Off:

"Die Zombies kommen näher, heute haben Sie schon den äußeren Zaun eingerissen und ..."

Volker RueßKleiner Scherz. Natürlich soll es hier um serious Business gehen, deshalb hat der erste Eintrag vor allem ein Thema: GELD! Meine Kreative Arbeitsgemeinschaft Oberschöneweide (KAOS) braucht dringend welches. Seit einigen Tagen läuft dort eine Crowdfunding-Kampagne und bis zum 11. Juni 2016 müssen mindestens 38.000 Euro zusammenkommen.

Man kann neben etlichen tollen Sachen sogar einen Schmiede-Workshop mit mir höchstpersönlich buchen! Werft mal einen Blick drauf, es lohnt sich:

Zur KAOS Crowdfunding-Kampagne

Der Workshop mit mir kostet 150 Euro, das Geld geht komplett ans KAOS und von dort wahrscheinlich direkt wieder an den Statiker, der unsere Halle durchrechnen muss. Und für die neuen Klos, die das Bauamt fordert. Scheiße! Aber es hilft ja nichts. ... Jedenfalls freue ich mich schon darauf, etwas Schönes mit euch gemeinsam zu schmieden. Ich bin da ganz offen (bis auf Messer und Schwerter) und stehe euch mit Rat, Tat und Werkzeug zur Seite.

Ausstellung am 3. Juni im KAOS

Kommt doch an diesem Freitag (3. Juni) ins KAOS, dort findet die Nachtschicht statt, eine berlinweite Design-Ausstellung. Ab 18 Uhr öffnen unsere Tore in Schöneweide, ich stelle auch einige Sachen aus und bin vor Ort. Um 21 Uhr spielt die erste Band.

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